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| 1. Monat | 2. Monat | 3.Monat | 4.Monat | 5.Monat | 6.Monat | 7.Monat | 8.Monat | 9.Monat | 10.Monat | 11.Monat | 12.Monat | 13 bis 16 .Monat | 16 bis 18 .Monat |19 bis 21.Monat | 22. bis 24.Monat | 2. bis 2½ Jahre | 2½ bis 3 Jahre | 3 bis 4 Jahre | 5 bis 6 Jahre | 6 bis 7 Jahre | |
| 1. Monat | - lässt sich beruhigen, wenn man den Säugling auf den Arm nimmt
- zeigt eine Aufmerksamkeitsreaktion, wenn man aufmerksam, liebevoll zu ihm spricht (öffnet weit den Mund)
- betrachtet seine Hand und seine Finger in den ersten drei Monaten
- unterscheidet hell-dunkel, sowie Umrisse
- das Sehen ist noch unscharf
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| 2. Monat | - reflexartiges Lächeln, weil sich die Mutter mit ihm beschäftigt oder zu ihm spricht
- kann mit den Augen einen Gegenstand fixieren
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| 3. Monat | - das Plaudern des Kindes wird verstärkt
- reagiert vermehrt mit einem Lächeln oder mit verstärkter Lautbildung
- befolgt das bewegende Gesicht kurz mit den Augen
- reagiert aufmerksam auf Musik und sucht die Tonquelle mit den Augen
- beginnt Handlungen absichtlich zu wiederholen (mit den Händen spielen)
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| 4. Monat | - Lächeln wird ausdrucksvoller
- zeigt Freude, wenn man mit ihm spricht und spielt
- es unterscheidet, ob es in der Gemeinschaft mit einem anderen Menschen ist oder alleine
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| 5. Monat | - wendet den Kopf singenden und sprechenden Personen zu
- lässt sich beruhigen mit liebevollen Worten, wenn es weint
- lächelt sein Spiegelbild an
- hört es Musik, hört es auf zu schreien oder beginnt zu plaudern
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| 6. Monat | - Unterschiede im Gesichtausdruck beantwortet das Kind in seiner Mimik und durch seine Laute
- unterscheidet liebevolle Stimmen von ärgerlichen
- führt Gegenstände zum Mund
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| 7. Monat | - erste Anfänge sozialer Nachahmung
- sucht aktiv die Aufmerksamkeit der Erwachsenen (mit dem Blick oder den Lauten)
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| 8. Monat | - reagiert gegenüber fremden Personen oft ängstlich oder ärgerlich, beginnt zu weinen, wendet sich ab (sog. Fremden)
- unterscheidet Fremde von der Mutter, es wird sich der Einmaligkeit der Mutter bewusst
- mit vertrauten Personen spielt das Kind
- das Kind tritt mit Erwachsenen in Kontakt
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| 9. Monat | - geht vermehrt auf das Verhalten des Erwachsenen ein, sofern ihm dieser vertraut ist
- wendet den Kopf nach ihm bekannten Geräuschen, auch auf seinen Namen
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| 10. Monat | - geht auf die Gebärden des Erwachsenen ein (wendet den Kopf zu, wenn man ihm ruft)
- führt einfache Gebärden aus (Winken beim Abschied)
- beginnt sich selbst zu füttern mit den Händen
- entwickelt erste Selbständigkeit
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| 11. Monat | - zeigt seine Zuwendung deutlich und in bestimmter Form (schmusen, umarmen, küssen)
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| 12. Monat | - wendet sich vermehrt dem Erwachsenen zu
- einfache Aufforderungen kann es ausführen
- reagiert auf plötzliche Geräusche oder beim Aufleuchten eines Lichts mit fragendem Gesichtsaudruck
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| 13. bis 16. Monat | - hilft beim An- und Auskleiden mit
- beginnt die Essgewohnheiten des Erwachsenen anzugleichen
- erste Anfänge des Zusammenspielens
- ist unabhängiger, es will alles mögliche selber versuchen
- verwendet das verneinende "Kopfschütteln"
- löst sich vermehrt vom Erwachsenen
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| 16. bis 18. Monat | - zeigt Körperteile an sich
- fängt an, sich selber an- und auszuziehen
- beginnt sich zu schämen, wenn es etwas angestellt hat (davonlaufen, verstecken)
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| 19. bis 21. Monat | - beginnt zu verstehen, dass gewisse Dinge jemandem gehören
- versucht die Beziehung zum Erwachsenen aufrecht zu halten (gemeinsames Stossen des Kinderwagens, sucht nach der Hand usw.)
- versucht dem Erwachsenen zu verstehen zu geben, was es durch den Tag erlebt hat
- es braucht selbst eine Ecke oder ein Fach, wo es seine eigenen Sachen unterbringen kann
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| 22. bis 24. Monat | - nennt sich beim Namen
- einfache Rollenspiele finden statt (Puppe füttern, ins Bett bringen, wickeln usw.)
- wendet sich an die Erwachsenen bei bestimmten Bedürfnissen (bei Hunger, Durst usw.)
- kennt sich im Haus und der Umgebung aus
- kann noch nicht teilen
- Bräuche nehmen Bedeutung an (Geburtstage, Weihnachten usw.)
- die Sprachentwicklung ist ein entscheidender Bestandteil der sozialen Entwicklung in diesem Lebensabschnitt
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| 2 bis 2½ Jahre | - erkennt den Geschlechtsunterschied
- ist unausgeglichen, besonders in seinem sozialen Verhalten (klammert sich mal sehr an die Mutter, dann wieder ausgesprochen von ihr wegstrebend)
- eignet sich die Spielzeuge anderer an, weniger um mit ihnen zu spielen, sondern um sie zu besitzen
- gegen Ende dieser Phase entdeckt es seinen eigenen Willen
- erfindet Freunde oder Tiere (spielt mit ihnen in der Fantasie)
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| 2½ bis 3 Jahre | - entdeckt den eigenen Willen - "Trotzphase" (sich als eigenständige Persönlichkeit)
- hilft im Alltag mit, (z.B. Tischdecken)
- beginnt mit gleichaltrigen Kindern in Beziehung zu treten
- ist eher geneigt, auf gleichaltrige Kinder zu hören, als auf die Erwachsenen
- gibt sich mehr Mühe dem Erwachsenen zu gefallen, kann sich unterordnen
- es ist für Lob und Tadel sehr empfindsam
- beginnt zu teilen
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| 3 bis 4 Jahre | - Zusammengehörigkeitsgefühl für Familie und Heim
- vergleicht andere Familien mit der eigenen
- erste Freundschaften entstehen
- beginnt Werturteile der Erwachsenen zu übernehmen (dieses Kind ist brav oder unartig usw.)
- geht alleine in die etwas weitere Nachbarschaft
- nimmt Aufforderungen von Aussen leichter an, als die der Eltern
- verlangt viel Aufmerksamkeit der Eltern
- erzählt erlebte Geschehnisse
- lässt die Mitmenschen seine Zuneigung und Vorwürfe spüren
- spielt verschiedene Rollen (Mutter, Tierrollen, Prinzessin, Tiger usw.)
- geht erste dauerhafte Bindungen ein
- besteht darauf, vieles selbst zu tun
- bewundert selbst Geleistetes und erwartet dies auch von den anderen
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| 5 bis 6 Jahre | - bewegt sich selbständig in der Nachbarschaft
- versteht einfache Spielregeln
- beginnt Erwachsene zu kritisieren
- braucht viel Lob und Anerkennung
- misst sich an anderen Kindern und Erwachsenen
- ist oft ratlos, will jedoch keinen Rat annehmen, besonders nicht von Erwachsenen
- beschäftigt sich mit seiner eigenen Säuglingszeit
- blickt vermehrt in die Zukunft (wen Heirate ich später einmal, wie möchte ich wohnen usw.)
- das Interesse an der Umwelt wächst
- versucht sich bei Gesellschaftsspielen unterzuordnen, verliert nicht gerne
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| 6 bis 7 Jahre | - hat ein starkes Bedürfnis nach Gemeinschaft und Zusammensein mit anderen Kindern
- löst sich vermehrt von der Mutter
- entwickelt soziale Ängste (z.B: das Zuhause zu verlieren)
- ist wieder mehr in sich zurückgezogen
- zeigt Scham und lässt sich nicht gerne berühren
- versucht sich vor Auseinandersetzungen zurückzuziehen
- beschäftigt sich hauptsächlich mit der eigenen Identität
- setzt sich eigene Ziele
- überfordert sich oft selbst
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